Die Charente Maritime

 

 

 

 

 

 

 

 


Klangvolle Namen wie Rochefort, La Rochelle, Ile d'Olèron, Ile de Ré verbergen sich hinter dem Begriff Charente Maritime, dem Department Nr. 17
Namensgeber ist der Fluss Charente der auch dem Departement Charente ( Nr. 16 ) den Namen gab.
Begrenzt wird die Charente Maritime im Norden durch die Departments Vendée, Deux Sèvres und Vienne. Im Osten durch das Dep. Charente bis zur Gironde.
Die vorgelagerten Inseln boten den Städten Rochefort und La Rochelle im 17.Jahrhundert einen ausgezeichneten Schutz gegen feindliche Angriffe. So entwickelte sich Rochefort zu einem riesigen Marinearsenal in dem Schiffe gebaut wurden. Um diese mit dem notwendigen Tauwerk zu versorgen entstand eine ca. 400 m Seilerei, die Corderie Royale.
Insbesondere Rochefort profitierte von 20 km Entfernung über die Charente zum Meer, während La Rochelle sich durch die beiden Türme und eine massive Stadtmauer schützen musste.

 

 

Wenn auch unsere Anreise über die Gironde erfolgen muss, so bieten sich beide Städte für einen Tagesausflug an. Imponierend die Brücke über die Charente mit über 50 m Höhe. Nach der Bezahlung mittels Mautgebühren ist sie jetzt kostenlos zu benutzen.

 

 

Royan, das erste Ziel

 

 

Hier in Royan beginnt oder endet die Charente Maritime. Ganz wie man die Stadt hinsichtlich der Anreisehektik sieht. Aber einen Tagesausflug zu Fuß oder mit dem Rad ist sie allemal wert. Sehenswert ist besonders die Markthalle auf Grund ihrer Architektur. Über die Webseite des Tourismusbüros erhält man ausführliche Auskünfte  interaktiver Art.

 

 

Vielleicht reicht auch ein Bummel entlang der Strandpromenade mit seinen kleinen Boutiquen und Kneipen. 

 

 

La Palmyre

 

 

Auf dem Weg von Royan nach Rochefort ist uns der Zoo von La Palmyre aufgefallen. 

 

 

Rochefort 

 

 

Wie schon erwähnt bot das Marinearsenal von Rochefort einen ausgezeichneten Schutz zum Bau von Kriegsschiffen aller Art. Erwähnenswert der Nachbau der Fregatte Hermione, der 15 Jahre gedauert hat. Im Dock neben der königlichen Seilerei wurde zwar nicht mehr mit damaligen Mitteln gearbeitet, aber das ganze technische Wissen musste erst wieder erarbeitet werden.

 

 

 

 

Bei zwei Besuchen konnten wir uns vom Fortschritt der Arbeiten überzeugen. Vom rechten Bild aus sollte es noch 6 Jahre dauern bis wir die Hermione im Herbst 2014 auf der Gironde begrüßen konnten. Im Frühjahr 2015 soll sie den Atlantik überqueren.

 

 

Unmittelbar bei dem Trockendock befindet sich die Corderie Royale. Ein ca. 400 m langer Bau um die benötigten Seile für die Segelschiffe herstellen zu können. Heute befindet sich in einem kleinen Teil ein sehr gut gestaltetes Museum.

 

 

   

 

 

Im Schwemmsand der Charente konnte das Gebäude nur unter Schwierigkeiten errichtet werden. Ein schwimmendes Gerüst aus Eichenbalken trägt die ganze Last. 

 

 

La Rochelle 

 

 

Ein Besuch in La Rochelle beendet den Tagesausflug. Sehenswert ist die Hafenanlage mit den beiden Wehrtürmen, die man per Solarangetriebenem Boot besichtigen kann.  

 

 

   

 

 

Ein Kleinod ist das Rathaus von La Rochelle. Der Fernsehfilm " Das Boot " wurde im Hafen von La Pallice gedreht, der Originalschauplatz konnte bis vor einiger Zeit noch besucht werden, ist aber heute gesperrt.

 

 

  

 

 

Ein Highlight der Stadt ist das Meeresaquarium ! 

 

 

   

 

 

Die Becken mit Haien, Stachelrochen, Mantas können durch Glasröhren durchwandert werden.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 ( c ) Peter Rieger 2014 - Ausgabe : A - Dez 2014